Seelsorgeverband
Kapelle St. Wendelin
auf dem Horben

Kapelle St. Wendelin

Die Kapelle liegt auf dem Horben, welcher als Naherholungsgebiet und Aussichtspunkt mit dem Schloss, der Kapelle und der Alpwirtschaft  mit dem Landwirtschaftsbetrieb Ruhe und Besinnlichkeit ausstrahlt.

  Das Kloster Muri baute unter Abt Placidus Zurlauben in den Jahren 1701/1702 ein Schlösschen als Erholungsheim für Mönche. Fürstabt Gerold I. Haimb liess später südlich des Schlosses die heutige Kapelle errichten. Sie wurde 1730 zu Ehren der Heiligen Wendelin und Ubaldus geweiht.
Hofschreiner Matthäus Baisch von Muri schuf 1745 den Altar. Im Hauptblatt ist der Gute Hirte dargestellt, im Oberblatt der Kapellenpatron St. Wendelin. Im Scheitel des Hauptblattrahmens befindet sich wiederum das Wappen des Abtes. Am Chorbogen stehen auf Konsolen die Figuren des Heiligen Antonius des Eremiten (Säulitoni) und Wendelin, beide um 1730. Sie sind die wichtigsten Patrone des Bauernstandes.
Mit Kaufvertrag ging 1909 die Kapelle ins Eigentum der Kirchgemeinde Beinwil über. Renovationen fanden 1905, 1952 und 1981 statt. Das Patrozinium des hl. Wendelin wird jeweils am 20. Oktober mit einem Gottesdienst gefeiert. Im Jahr 2005 wurden das Vorzeichen und das Türmchen mit neuen Holzschindeln eingedeckt, und die Kapelle aussen neu renoviert. Die St.-Wendelin-Kapelle bietet vielen Erholung suchenden Mitmenschen eine willkommene Stätte der kurzen Einkehr und des Dankes. Die beliebte und viel benützte Kerzenandacht beweist dies.
Die Kapelle bietet ca. 20 Menschen Platz und wird gerne für Taufen oder goldene Hochzeiten benützt.
Auskünfte erteilt das Pfarramt Beinwil.
  Kapelle St. Wendelin
Im Innern





Kapelle St. Laurentius
in Wallenschwil

Kapelle St. Laurentius

  Abt Heinrich II. von Muri liess schon 1333 für die Kapelle St. Laurentius ein Messbuch auf Pergament schreiben. Als 1596 die Regierenden Orte den unwürdigen Abt Jakob Meyer in Muri absetzten, verlangten sie vom neu gewählten Abt Johann Jodok Singisen, dass er die Kapelle in Wallenschwil wiederherstellen lasse, was dieser umgehend tat.
1709/10 wurde die Kapelle renoviert. 1745 baute man sie neu. Vom Horben wurde ein Altar hierhergebracht, den 1730 Hans Jost Müller geschaffen hatte; Anton Dentzel malte ein neues Laurentiusbild. 1856 wurden die Ortschaft und die Kapelle der Pfarrei Beinwil zugeteilt. Weitere Renovationen fanden 1861 und 1963 statt. Von dieser letzten Renovation gibt ein farbiges Erinnerungsbild an der Rückwand Zeugnis.
Die Einwohner des Weilers Wallenschwil hegen und pflegen ihre Laurentiuskapelle und halten das Fest des heiligen Laurentius in Ehren. Jeweils am 10. August ist in Wallenschwil Feiertag mit einem Festgottesdienst zu Ehren ihres Heiligen.
Die Laurentiuskapelle bietet ca. 40 Personen Platz. Sie wird gerne für Taufen und Hochzeiten benützt.
Auskünfte erteilt das Pfarramt Beinwil.
Ein spezieller Kulturführer über unsere St.-Burkard-Kirche und die Sakral-Landschaft ist beim Pfarramt erhältlich.
  Kapelle St. Laurentius
Der Altar



Pfarrei St. Burkard • Kirchfeld 3 • 5637 Beinwil Freiamt • Telefon 056 668 11 23